Goldpreis-Prognose 2026: Goldman Sachs sieht Ziel bei 4.900 USD
Autor: Sebastian Nagel, CFA
Lesezeit: 5 Minuten
Kursziel 4.900 USD: Goldman Sachs erwartet bis Ende 2026 einen weiteren Preisanstieg von fast 20 %.
Fundamentale Treiber: Massive Käufe durch Zentralbanken und die erwarteten Zinssenkungen der Fed befeuern die Nachfrage.
Physische Sicherheit: In einem Umfeld makroökonomischer Unsicherheit bleibt physisches Gold der ultimative Schutz vor Währungsabwertung.
Gold-Rallye 2.0: Warum 4.900 USD erst der Anfang sein könnten
Die Stimmung an den Märkten ist euphorisch, doch die fundamentale Basis für Gold war selten so stark wie heute. Daan Struyven, Co-Leiter der globalen Rohstoffforschung bei Goldman Sachs, untermauert in einer aktuellen Analyse, warum Gold auf dem besten Weg ist, seine historische Performance fortzusetzen. Bereits seit 1988 liefert Gold eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7,38 %. Nun prognostiziert Goldman Sachs ein Plus von weiteren 20 % bis Ende 2026.
Grafik mit Hilfe von Gemini erstellt.
Die drei Säulen der Gold-Haussé
1. Der Hunger der Notenbanken
Insbesondere Zentralbanken aus Schwellenländern diversifizieren ihre Reserven in Rekordtempo. Gold wird hier nicht mehr nur als Reserve, sondern als strategischer Machtfaktor gesehen, der unabhängig von westlichen Finanzsystemen funktioniert.
2. Die Zinswende als Katapult
Gold wirft keine Zinsen ab – das war oft das Argument der Kritiker. Doch wenn die US-Notenbank Fed 2026 die Zinsen senkt, sinken die Opportunitätskosten für das Halten von Edelmetallen massiv. Historisch gesehen tendiert Gold dazu, in Phasen sinkender Realzinsen überproportional zuzulegen.
3. Schutzschild gegen das Systemrisiko
Steigende Staatsverschuldung und geopolitische Spannungen führen zum sogenannten „Debasement Trade“. Anleger suchen Schutz vor der schleichenden Entwertung von Fiat-Währungen. Gold ist hier der seit Jahrtausenden bewährte Sachwert.
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Physisches Gold schlägt „Papiergold“
Während ETFs und ETCs derzeit hohe Zuflüsse verzeichnen, sollten strategische Anleger den entscheidenden Unterschied kennen. Ein Gold-ETC ist rechtlich gesehen eine Schuldverschreibung mit Gegenparteirisiko. Fällt der Emittent aus, ist Ihr Investment gefährdet.
Ihr Vorteil bei physischem Gold
Direktes Eigentum: Münzen und Barren gehören rechtlich direkt Ihnen.
Kein Gegenparteirisiko: Der Wert hängt nicht vom Überleben einer Bank ab.
Steuervorteil in Österreich: Gewinne aus dem Verkauf von physischem Gold sind nach einer Haltedauer von nur einem Jahr komplett steuerfrei. Bei ETCs greift dagegen immer die Kapitalertragsteuer von 27,5 %.
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Die Umsetzung: Einfach und professionell
Der Aufbau eines Schatzes muss nicht kompliziert sein. Über ein flexibles Edelmetalldepot, wie wir es bei unserem Partner SOLIT anbieten, können Sie bereits mit kleinen Beträgen investieren und profitieren von der Lagerung in Hochsicherheitstresoren.
Nutzen Sie die aktuelle Marktphase: Wenn die Prognosen von Goldman Sachs eintreffen, ist der aktuelle Preis nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu neuen Allzeithochs.
Über den Autor Sebastian Nagel, CFA
Als staatlich geprüfter Vermögensberater und CFA® Chartholder mit langjähriger Erfahrung als Rohstoffhändler biete ich Ihnen bei Edelmetallpro.at fundierte Beratung und Expertise im Bereich der Edelmetallinvestitionen. Es ist mir ein persönliches Anliegen, Sie dabei zu unterstützen, Ihr Vermögen auch in turbulenten Zeiten sicher und nachhaltig abzusichern.
Hinweis:
Dies ist eine (Werbe)information und stellt keine Anlageberatung dar. Alle Informationen sind genereller Natur. Nutzen Sie unbedingt fachgerechte Beratung. Eine Veranlagung in Finanzinstrumente und andere Sachanlagen birgt Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Steuerliche Aspekte hängen stark von individuellen Verhältnissen ab.